Zum Zeitungsartikel  LN vom 17.Dez. 2011:

"Eins ist der Bürgerinitiative Hochwasserschutz und den Unabhängigen Hemmingern jedenfalls gemein. Beide wollen den Hochwasserschutz. Nur die Art und Weise der Herangehensweise  scheint eine unterschiedliche.

Die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen werden vermutlich im Bereich eines unteren zweistelligen Millionenbetrages liegen. Die Frage der Zuschüsse darf als relativ offen betrachtet werden. Die Beteiligung des Steuerzahlers hinsichtlich der im potentiellen Hochwasserbereich liegenden Straßen, Gebäude und Einrichtungen wird ohnehin immens werden. Wer wirklich Hochwasserschuz will, der muss wissen, dass man zum einen mit den dann "sichtbaren Bauwerken" wird leben müssen und das es zum anderen Hochwasserschutz nicht für umsonst gibt. Und bei der Betrachtung der finanziellen Mittel der öffentlichen Hand ist es schwerlich vorstellbar, dass das Projekt ohne private Beteiligung überhaupt gewuppt werden kann. Ist eine Beteiligung der umittelbar Betroffenen nicht dann gerechtfertigt, wenn sie das Projekt überhaupt erst möglich macht?

Im übrigen legt der Unterzeichner großen Wert darauf, dass er nicht, wie von der Initiative behauptet "im Trockenen sitzt", sondern mit einem Privathaus sowie einer Betriebsstätte sich selber gleich zweimal zur Kasse bittet. Die Äußerungen hinsichtlich eines zu gründenen Deichverbandes sowie einer Kostenbeteiligung sind im Übrigen nicht neu! Sie wurden von uns so bereits vor den letzten Kommunalwahlen, im Zuge der Befragung der Leine Nachrichten, offen geäußert.

Wir fordern deshalb mit Nachdruck die Erstellung eines Gutachtens darüber, wie die anstehenden Kosten überhaupt beglichen werden können und wie eine sozialveträgliche Beteiligung der betroffenen Eigentümer aussehen kann. Wer wirklich Hochwasserschutz will, kann sich diesen Überlegungen nicht ernsthaft verschließen!

Christian Herrnleben
(DUH Fraktionsvorsitzender)"

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